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Das territorium

Rund um Massa öffnet sich ein Territorium, das reich an Schätzen und Überraschungen ist: Von dichten Wäldern bis zu den kleinen Zentren der Ortsteile von Tatti, Prata, Niccioleta, Valpiana.

Tatti: Antikes Dörfchen, das dem Geschlecht der Aldobrandeschi und dann Siena gehörte. Es trägt heute noch die Zeichen der Herrschaften, de es durchlebte: Hier findet man den Spundkasten, den Mauerring und das malerische Bogentor noch gut erhalten. Die mittelalterlichen Spuren sind an der Kirche San Sebastiano noch gut zu erkennen, die im XVIII Jahrhundert renoviert wurde.

Prata: Ist ein kleines, auf einem Hügel gelegenes Zentrum, ein wegen der besonderen Form und Geschichte charakteristisches Dörfchen. Das Städtchen war in der Vergangenheit durch Feudalpflichten an den Bischof von Massa gebunden und wurde anschließend von Siena eingenommen. Eindeutige Spuren seiner mittelalterlichen Vergangenheit bleiben die alte Burg, die antike Kirche der Santa Maria Assunta. Im Städtchen, das wegen seiner besonderen Position von den größeren Zentren isoliert ist, gibt es eine außergewöhnliche Vielfalt an seltenen Obst- und Gemüsesorten, die für die Zone typisch sind: Der „Historische Obstgarten” der Stadt, den man besichtigen kann, ist das Zeugnis dieser außergewöhnlichen Vegetation, die hier neu gepflanzt und somit vor dem Aussterben gerettet wurde.

Niccioleta, wurde als kleines Dorf für Minenarbeiter gebaut. Die typische Physionomie ist noch erhalten geblieben; von Vegetation umgeben ist Folgendes zu finden: Ein kleines Kirchlein, ein herrschaftliches Gebäude in dem der Bergwerksdirektor wohnte und die kleinen Häuser der Minenarbeiter. Die Tätigkeit, die das Leben im Dorf bestimmte, war der Abbau von Pyridstein, mit dem am Ende des neunzehnten Jahrhunderts begonnen wurde.

Valpiana, kleine geschlossene Ortschaft  zwischen Massa und dem Meer, entstand im XIV Jahrhundert als Hüttenzentrum für die Verarbeitung des Eisens von der Insel Elba. Die Bearbeitung des Metalls im Dorf wurde nach der Errichtung eines großen Stahlzentrums im nahen Follonica beendet, doch die Überreste der Eisenhütten und die erste Hochofeneinheit, die auf das vierzehnte Jahrhundert zurückgehen, sind im Städtchen noch unberührt als Zeugnis seiner Vergangenheit erhalten.

Parks:

Technologische und archäologische

Einer der wichtigsten lokalen Parks ist der Technologische und Archäologische Naturpark der Colline Metallifere Grossetane; es handelt sich hierbei um ein Ambiente, das die wichtigsten archäologisch-industriellen Zeugnisse zusammenstellt, das Erbe der Bergbau- und Hüttenvergangenheit des Gebietes, versunken in landschaftlichen Bildern von großartigen Werten. Der Park wurde vom Ministerium für Umwelt und Landschaftsschutz gegründet und kümmert sich um den Schutz der aufgelassenen Industrie- und Bergbaustätten, um die historischen und kulturellen Wurzeln eines Territoriums zu erhalten, das seine Tätigkeiten circa drei Jahrtausende lang auf der Grundlage der Bodenressourcen aufbaute. Zum „Besuch”, hier klicken.

Das Gebiet um den Accesa-See

Der Accesa-See ist ein geschlossenes und ungewöhnliches Seenhabitat, eingebettet zwischen Eichen, Lärchen und  Schilfdickicht und ist von den Überresten der etruskischen Kultur umgeben, die sich hier, wie es scheint ab dem IX Jahrhundert v. Chr. angesiedelt haben sowie von den Spuren der jüngeren Abbau- und Landwirtschaftstätigkeiten.

Vom Abbau, der im Gebiet durchgeführt wurde und noch durchgeführt wird, sind an den Ufern des Sees zahlreiche Zeugnisse der Existenz eines etruskischen Dorfes, das auf das VII- VI Jahrhundert v. Chr. zurückzuführen ist, hervorgegangen, mit Gräbern, die jedoch Zeugnis von der Besetzung des Gebietes ab dem IX Jahrhundert geben. Die Siedlung war in Viertel unterteilt und anerkannt als eines der wenigen in Etrurien bekannten Stadtzentren und war Teil einer Reihe kleiner Zentren im Gebiet, das unter dem Einfluss von Vetulonia stand, entlang der Wege, die mit der Abbautätigkeit in Zusammenhang standen. Dank der nahem Erzvorkommens konnten die Etrusker Silber, Blei, eisenhaltige Materialien und Gold abbauen; das etruskische Industriegebiet entwickelte sich im nahen Hügelgebiet. Die Zeugnisse dieser Epoche wurden alle von der Gemeinde und anderen lokalen Körperschaften in Zusammenarbeit mit der Universität Florenz im Jahr 2001 im Themenpark der etruskischen Kultur gesammelt. Im Park findet man auch in den Orten Forni dell’Accesa und La Pesta die Überreste der Hochöfen, die Zeugnis von der Fortsetzung der Stahlindustrie im römischen Zeitalter und im achtzehnten Jahrhundert geben. Nach der Unterbrechung der Industrietätigkeit und der durch die Familie Lorena durchgeführten Urbarmachung, wurde das Gebiet dem Tabakanbau  vorbehalten. Klicken Sie hier, um den Park zu besuchen. Der Park ist immer für Besichtigungen zugänglich; Informationen: Archäologisches Museum von Massa Marittima +39 0566 902289

Heute ist der See ein stiller Badeort, versunken in der Natur und wird gebildet vom Fluss Bruna. Er weitet sich transparent aus und hat eine Tiefe zwischen 20 und 70 Metern.

Anfahrt: Der Accesa-See befindet sich 9 km südöstlich von Massa Marittima und ist von La Pesta aus zu erreichen.